Der Standort befindet sich auf beiden Seiten einer stark befahrenen Landstraße ausserorts.
Die Amphibien wandern von beiden Seiten über diese Straße. Auf der einen Seite kommen sie über eine steile Böschung vom Lohbach hoch und von der anderen Seite aus der Siedlung Elsbeckerstr. / Werner Buschmann-Str. und angerenzende Straßen bzw. dem dortigen Waldgebiet, Bereich um den Elsbeek, sowie dem Regenrückhaltebecken Asbruchbach /Lilienstr.. Desweiteren werden auch Individuen im und am Rand des Wohngebietes Auf den Pöthen gesichtet und wenn möglich gesichert. Hier gibt es eine Unterführung des Lohbaches, der kurz vorher noch einen Zufuß durch den Dillenberger Bach bekommt. Trotzdem wandern immer wieder Individuen dort über die Straße. Im Bereich Auf den Pöthen sind Netze in den Gullis installiert, die nach der Saison wieder entfert werden.
Seit 2022 wurde die dort wanderende Krötenpopulation erfasst und dokumentiert. Zu diesem Zeitpunkt noch ohne Schutzzaun und Eimer. Das Sammeln der Individuen gestaltete sich als sehr gefährlich, weshalb zum Einen zum Schutz der Amphibien, zum anderen zum Schutz der Helfer in 2024 ein Zaun, mit Hilfe des UNB und der freiwilligen NABU-Helfer und Frau Sandra Sons, errichtet wurde. Dieser wurde sukzessive in 2024/2025 erweitert und mit selbst gekauftem Zaumaterial in 2026 nochmals verlängert.
PROBLEMATIK Beschilderung: Die Beschilderung beiderseits wird von vielen Autofahrern kaum beachtet, zum Einen, da das Warnschild Richtung Kreuzung auf den Pöthen viel zu spät gesetzt ist und dort die Autofahrer bereits im "Ausserortsmodus" sind, zum Anderen, da innerhalb der, auf dem Schild aufgeführten 350 m Zone, bereits ein 50-iger und 20 m später ein 70-iger Schild steht. Diese Schilder WERDEN, im Gegensatz zu den 30-iger Schildern wahrgenommen.
Auf der Seite Richtung Ortseingang, Kreuzung Rosenhügel, steht das Schild quasi "in den Büschen" und wird so von den Autofahrern schnell übersehen.
Absicherung erfolgt durch Warndreiecke, selbst gekaufte Blinklichter und mit Warnblinker abgestelltes Fahrzeug.
PROBLEMATIK Beleuchtung: Leider sind auch etliche Laternen ausser Betrieb und werden von den Stadtwerken, trotz mehrfacher Information, nicht repariert. Das ist für ALLE, auch ausserhalb der Krötensaison gefährlich!
POBLEMATIK Zaun: Der sog. Wirtschaftsweg, ungefähr auf dem letzten Drittel des Weges, birgt, da er nicht gesichert ist, ein hohes Risiko für die dort wandernden Individuen, es wäre schön, ein "mobiles" Zaunteil dort anzubringen, mit dem der Weg beim Beginn der abentlichen Sammelzeiten geschlossen und danach wieder geöffnet wird. Vielleicht ist das so in 2027 mit dem "eigenen" Zaun möglich.
Auf der unbefestigten Seite, hiter dem Bereich Elberfelder Str. 210, kann der Zaun, bis zum Kilometerstein (muss ich noch verifizieren) nur als Leitanlage fungieren, da die Bodenbeschaffenheit ein Eingraben von Eimern nicht zulässt. Es wäre für die Zukunft trotzdem wünschenswert, wenn der Zaun/Leitanlage bis zur Einmüdung, bzw. in die Einmündung hinein (um die Ecke) bis zum Bach verlängert werden könnte und auf der anderen Seite bis zum Unterlauf (Wasserfall), was die Helfer sehr unterstützen würde, da besonders, wenn man nur alleine oder zu zweit kontrolliert, der Abstand zwschenden beiden offenen Bereichen sehr groß ist.
FAZIT: Seit Errichtung des Zaunes wurden fast 10.000 Tiere gerettet und gezählt. Die Helfer, groß und klein, machen eine fantastische Arbeit und es gibt weiterhin viel zu tun!
Ggf. müsste man bezgl. des Teiches Lilienstr. mal eine Reinigung des Böschungsbereiches vorschlagen...
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Krötenzaun Richtung Kreuzung auf den Pöthen - Aufgebaut durch UNB
selbst erweiterter Leitzaun Richtung Kreuzung auf den Pöthen
Die erste Minikröte am 09.04.2024 Eimer Elberfelder Str., Neviges
Minikröte bei der Morgenkontrolle
Froschlaich im Teich
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