Das Gelände wird seit 2011 vom NABU betreut.

Entlang der Bleibergstraße sichert ein Schutzzaun mit 24-28 Fangeimern (variiert leicht von Jahr zu Jahr) zwischen der Bushaltestelle und ca. 40m oberhalb der Hausnummer 159 die Amphibien. Auch auf dem Diakoniegelände mit Zufahrtsstraßen und Parkplätzen müssen die Tiere gesammelt werden, dort sind keine Schutzzäune vorhanden. Durch Anwohner oder abendliche Veranstaltungen besteht jedoch auch hier ein hohes Tötungsrisiko. In den letzten Jahren (Stand 2019) kommen die Tiere vor allem aus dem Waldstück westlich des oberen Teiches sowie aus dem Grünstreifen östlich desselben. Hinter "Haus Bergesruh" befinden sich Abflussschächte, in die die Tiere oft hineinfallen. Zwar gibt es dort Amphibienleitern, jedoch finden nicht alle Tiere den Weg hinaus, weshalb auch dort Kontrollen morgens und abends notwendig sind.

In den Bereichen mit größtem Amphibienaufkommen werden für die Zeit der Frühjahrswanderung Schutznetze in die Gullys gesetzt. Viele davon entwässern zwar in die Teiche, gerade die Laubfangeimer stellen jedoch eine Falle dar.

Seit 2012 beteiligt sich das Berufskolleg Bleiberquelle im Rahmen eines Workshops. Die Teilnehmer unterstützten die NABU-Helfer jedes Jahr für einige Wochen beim Amphibienschutz und leisten dadurch einen großen Beitrag zum Naturschutz.

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  • Standortangaben

    Schutzzaun Bleibergstraße und das Gelände der Diakonie Bleibergquelle.

    PLZ
    42551
    Koordinaten
    7°4'4.8"N/51°20'20.5"O
    frog

    Bilder zu diesem Standort

    Ein Pärchen kurz vor dem Aussetzen in den Teich

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